Schule an der Sieg - Sekundarschule Eitorf

20.5.2017 

          „Natur pur“ beim Obstwiesenprojekt der Schule an der Sieg

  

Bei herrlichem Sonnenschein besuchten 50 Schülerinnen und Schüler der NW-Kurse in den Stufen 7 und 8  der sowie die Schüler der Natur-AG aus den Stufen 5 und 6 aus der Schule an der Sieg für zwei Tage eine Obstwiese in Eitorf-Mierscheid.

 Das „Obstwiesenprojekt“ wird vom Naturpark Bergisches Land und der Biologischen Station im

Rhein-Sieg-Kreis e.V. angeboten und mehrmals im Jahr für Schulen der Region Rhein-Sieg und in   Bonn durchgeführt. Frau Mülhausen, Lehrerin im NW-Fachbereich, organisierte für die Schule das Projekt Streuobstwiesen sind typisch für das Landschaftsbild der Region und wichtig für die kulturlandschaftliche Vielfalt. Sie bieten wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Diese schönen Wiesen werden zunehmend zu einer Seltenheit und gerade deshalb gilt es, ihre Bedeutung bei Jung und Alt herauszustellen. Im Rahmen dieses umweltpädagogischen Projektes soll die Relevanz von Streuobstwiesen in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler verankert werden.

 

Die beiden Aktionstage gliederten sich in einen halbtägigen Theorieteil und einen ganztägigen Praxisteil auf der Obstwiese. An jedem Tag wurde in drei Themen-Modulen gearbeitet.

Die jungen, naturinteressierten Schülerinnen und Schüler erfuhren vieles über die heimischen Obstbäume, die Bestäubung von Obstwiesen, über die Tiere, die dort leben und die nutzbaren Pflanzen und Kräuter, die man dort findet.

Mit jeder Schülergruppe wurde unter Leitung von Frau Scherz, der Projektkoordinatorin der Biologischen Station, ein Obstbaum gepflanzt. Hierzu wurde die Grasnarbe abgetragen, ein Pflanzloch geschaffen und mit einem Wühlmausschutz ausgelegt. Dann wurde der Baum gesetzt und angegossen. Am folgenden Tag wurde mit Stefan Lienemann von der Biostation ein Vierbock zum Schutz des jungen Obstbaums gebaut.

Hier zeigten viele Schülerinnen und Schüler ihr handwerkliches Talent. Es wurde gebohrt, geschraubt und gesägt und mit dem Rammbock gearbeitet. Eine gute Teamarbeit war gefragt und alle waren mit Begeisterung bei der Sache. Eine zweite Schülergruppe erfuhr vom Schäfer Peter Schmidt alles über Schafe und ihre Haltung. Hier freuten sich die Kinder über die Lämmer vor Ort, mit denen sie arbeiten durften. Sie beobacheten das Klauenschneiden und lernten, wie man ein Schaf hinsetzen kann. Die dritte Gruppe wurde von der Pomologin Frau Carina Pfeffer betreut und von ihr über Kräuter, die sich für Limonade eignen, informiert.

Dann wurden die Kinder losgeschickt mit dem Auftrag, Gänseblümchen, Ehrenpreis, Giersch, Klee und Sauerampfer zu suchen. Daraus wurde dann eine erfrischende Kräuterlimonade hergestellt.  Während die Kräuter in der Limonade ihr Aroma entfalteten, bauten die Kinder aus Steinen und dicken Ästen eine Schlangenburg, die den heimischen Schlangen Ringelnatter, Kreuzotter und Schlingnatter, die uns im übrigen allesamt nicht gefährlich werden, Schutz bieten soll. Anschließend durfte die Limonade getrunken werden.

 

Frau Inga Dohmann, die Projektkoordinatorin Naturpark Bergisches Land und die Schulleiterin Marianne Engländer-Klein freuten sich über den Besuch des Bürgermeisters Rüdiger Storch, der sich persönlich von den guten Arbeitergebnissen der Lernenden überzeugen konnte und mit vielen Teinehmern ins Gespräch kam.

 

Zum Schluss der Projekttage waren alle der Meinung: „Es hat viel Spaß gemacht und wir haben gerne mit allen Sinnen vor Ort in der Natur gelernt.“

 

Weitere Aktionen wurden bereits für den Herbst geplant, um dem „Obstwiesenprojekt“ eine gewisse Nachhaltigkeit zu verleihen.      

 

 

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